Heute gibt es was auf die Socken #Wrightsock

Habt Ihr Euch bis jetzt nicht (genau so wie ich es unlängst auch noch nicht getan habe) sonderlich mit dem Thema Laufsocken beschäftigt ? Nicht ? Dann wird es höchste Zeit, diesem ganz wichtigen Baustein in der Equipmentauswahl eine entsprechende Bedeutung zukommen zu lassen. Denn es geht darum, es unserem wichtigsten Körperteil für die Ausübung unseres Lieblingssports, den Füssen, so angenehm wie möglich zu machen. Die richtige Wahl der Laufschuhe ist sicherlich das meist- und kontrovers diskutierte Thema in der Laufszene. Der Verbindung zwischen den Hightech-Laufschuhen und unseren höchst empfindsamen Füßen wird oftmals nicht die nötige Wichtigkeit beigemessen. Zugegebenermaßen war das bei mir bis vor wenigen Wochen nicht anders. Die Fußball-Europameisterschaft und die Firma Wrightsock hat mich glücklicherweise zum Umdenken gebracht. Meine Füße danken es mir.

“Germany-Flag”

Es war im Juni 2016, kurz nach Beginn der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich, als in mir rechtzeitig die Begeisterung für die nahezu schönste Nebensache der Welt (dem Fußball) aufkam. Und diese Begeisterung und den Glauben in “unsere” Nationalmannschaft wollte ich unbedingt nach außen tragen und sie bei der schönsten Nebensache der Welt (dem Laufen) entsprechend präsentieren. Ich erinnerte mich an Bilder aus den sozialen Netzwerken, auf denen ich Laufsocken mit Deutschlandfarben sah. Diese wollte ich unbedingt haben. Vom Hersteller, der Firma Wrightsock hatte ich ohnehin schon viel gutes von befreundeten Podcastern und Bloggern gehört und gelesen. Zeit also für ein Experiment. img_1609

Ich orderte ein paar “Stride quarter Germany-flag” und kam mit dem Deutschland-Vertrieb, der Firma Sourceplan aus Landau ins Gespräch. Sie boten mir an, noch weitere Modelle aus dem Wrightsock Sortiment für diesen Podcast / Blog zu testen. So konnte ich in diesem Testzeitraum die Modelle Stride quarter Germany-flag, Stride quarter Laufprofi-Edition und Coolmesh II quarter Marathon-Edition für Euch testen. Letztere tragen den coolen Aufdruck 42,195. Für die besonders verrückten Ultraläufer gibt es auch die 100k Edition. Die kaufe ich mir wohl 2017 ;-). Ich finde die Idee klasse mit Hilfe der Socken auch ein Statement nach aussen tragen zu können, und sei es auch mit einem Augenzwinkern zu verstehen (Laufprofi).

“Tschüß liebe Blasen, Adieu Schweißfuß”

Aber die Wrightsocks verstehen sich nicht primär als läuferisches Modeaccessoire, vielmehr als innovativer Hersteller patentierter doppellagiger Socken. Hier liegt auch das Versprechen der Firma Wrighsock zu Grunde. Die doppel-lagige Konstruktion wirkt wie zwei übereinander gezogene Socken. Sie soll Reibung verhindern, Feuchtigkeit abtransportieren und durch die Luftschicht zwischen den beiden Lagen vor Wärme und Kälte schützen. Der Hersteller verspricht “Tschüß liebe Blasen, Adieu Schweißfuß”. Wie sieht es mit dem Versprechen aus ? Halten die Socken was sie versprechen ?

Ich habe mir Zeit genommen die verschiedenen Modelle ausgiebig zu testen. In vielen Vorbereitungsläufen auf dem Weg zu meinem dritten Marathon, dem Berlin-Marathon 2016, trug ich ausnahmslos die oben beschriebenen Modelle im Wechsel. Zum Höhepunkt beim Berlin-Marathon entschied ich mich für das Modell Coolmesh II quarter Marathon-Edition. Besser würden die Socken an diesem Tag wohl nicht passen. Allerdings konnte ich mein Statement nicht nach aussen tragen, da ich zusätzlich Kompressions-Sleeves trug, die den Aufdruck 42,195 verdeckten. Der Funktion aber tat dieser Umstand keinen Abbruch. Im Gegenteil.

Ich erzähle Euch jetzt hier kein Märchen, wenn ich von immer wiederkehrenden kleinen Blasen an den Zehen spreche, bevor ich die doppel-lagigen Wrightsocks trug. Schwer zu beweisen, den ich fotografierte diese Blasen leider nicht ;-). Ich kann nur berichten, daß ich seitdem keinerlei Probleme mehr mit Blasen habe. Mal abgesehen davon sind diese Socken weicher und bequemer als alle Socken die ich zuvor trug. Zugegebenermaßen griff ich zuvor oft in das Regal Billigsegment. Dies soll von nun an ein Ende haben. Jedem sollte doch bewußt werden, was wir unseren Füßen an Last aufbürden. Mit der richtigen Wahl der Schuhe und der Socken können wir ihnen einiges zurückzahlen.

Ich kann nur jedem mehr oder weniger ambitioniertem Läufer empfehlen auch mal kritisch auf die Wahl der Socken zu schauen. Und ich kann nach dieser Testphase auch nur dringend zu den oben beschriebenen Socken der Marke Wrightsock raten. Schaut Euch vor allem die Produktvielfalt an. Es gibt nämlich von dünn über mittel bis dick für jeden Anwendungsbereich passende doppel-lagige Socken. Ganz zu schweigen von den Sondereditionen, wo es zum Beispiel passend zum Berlin-Marathon auch die Berlin-Edition gibt, oder beispielsweise die Jakobsweg-Edition. Stöbert mal selbst im Shop.

Mein Favorit ist also nach wie vor die dünne Coolmesh II Marathon Edition. Aber ich freue mich auf die kältere Jahreszeit, wo ich sicherlich vermehrt die mitteldicke Stride-Socke tragen werde.

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4 Kommentare

  • Hallo Thomas,
    Interessante Testsocken. Dass die Socken das zweitwichtigste nach den Schuhen sind habe ich aufgrund meiner Blasenanfälligkeit schon länger gemerkt. Ich habe für mich die CEP Socken entdeckt, für die kurzen Läufe die knöchellangen, bei den langen Läufen die Kniestrümpfe. Die zweitägigen werde ich auch mal testen.
    Gruß
    Ralph

  • Moin Thomas,

    ich darf auf grade mal ein paar Socken von Wrightsock testen. Ich bin mal gespannt darauf, bisher waren meine liebsten Socken ja immer Zehensocken. Mal schauen wie sich die Wrightsocks auf dem Brocken so schlagen.

    Gruß
    Sascha

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